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Medizinischer Dienst der Krankenkassen (MDK)

  1. Nach § 66 Sozialgesetzbuch V (SGB V) sollen die Krankenkassen die Versicherten bei der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen, die bei der Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen aus Behandlungsfehlern entstanden sind und nicht nach § 116 Sozialgesetzbuch X (SGB X) auf die Krankenkasse übergehen, unterstützen.
  2. Die nur als "Sollvorschrift" formulierte Vorschrift verpflichtet die Krankenkassen nicht in jedem Fall zur Unterstützung der bei ihnen Versicherten bei der Verfolgung von Schadensersatzansprüchen wegen Behandlungsfehlern. Die Pflicht zur Unterstützung besteht nur grundsätzlich; die Krankenkassen können eine solche Unterstützung auch ablehnen, wenn sie dafür überzeugende sachliche Gründe vorbringen.

  3. Nach § 275 Abs. 3 Nr. 4 Sozialgesetzbuch V (SBG V) können die Krankenkassen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) prüfen lassen, ob Versicherten bei der Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen aus Behandlungsfehlern ein Schaden entstanden ist.
  4. Für weitergehende Information zum Medizinischen Dienst der Krankenkassen klicken Sie bitte den nachstehenden Link an:

    Über allgemeine Grundsätze der Zusammenarbeit der verschiedenen Kassen und der Schadenshaftung für Behandlungsfehler aus der Sicht des MDK können Sie, wenn Sie möchten, bei dem nachstehenden Link nachlesen:

  5. Es ist eine Frage der Zweckmäßigkeit, ob ein durch Behandlungsfehler geschädigter Patient versuchen soll, die Hilfe seiner Krankenkasse bei der Verfolgung seiner Ansprüche zu erbitten. Denn wegen der "weichen" Formulierung der entsprechenden Rechtsvorschriften im SGB V müssen die Krankenkassen den bei ihnen Versicherten nicht in jedem Fall helfen. Hinzu kommt, dass es keinen durch Rechtsvorschriften verbindlich geregelten Verfahrensablauf gibt. Außerdem kann ein durch Behandlungsfehler Geschädigter auch die Hilfe der für ihn örtlich zuständigen Gutachterkommission für ärztliche Behandlungsfehler (= vormals Schlichtungsstelle) der örtlich zuständigen Ärztekammer in Anspruch nehmen. Wegen weiterer Einzelheiten dazu klicken Sie bitte den nachstehenden Link an:

    Zumindest erscheint es angezeigt, bei der zuständigen Krankenkasse vorab zu klären, ob diese bereit ist, das Anliegen des geschädigten Versicherten zu unterstützen, wie das Verfahren ablaufen soll und wie lange es dauern wird, bis Ergebnisse erwartet werden können.

    Denn Fragen kostet bekanntlich nichts, ist allerdings meist lästig, weil mit Nachdenken und Arbeit verbunden. Gleichwohl ist Fragen regelmäßig "der Mühe wert". Denn auf der Grundlage weiterer erfragter Informationen der zuständigen Krankenkasse können Sie Ihre Entscheidungen dazu, wie Sie Ihr zunächst außergerichtliches Vorgehen organisieren sollten, erheblich sicherer und richtiger treffen als ohne diese Informationen.

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