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Ehegattentestament

  1. In Deutschland können sich sich Ehegatten durch ein gemeinschaftliches Testament gegenseitig zu Alleinerben einsetzen und zugleich gemeinsam bestimmen, wer nach dem Tode des Längstlebenden Erbe werden soll.
  2. In der Regel werden die gemeinsamen Kinder insoweit als Erben eingesetzt. Diese auch "Berliner Testament" genannte erbrechtliche Gestaltungsmöglichkeit erfreut sich großer Beliebtheit und wurde im Anwendungsbereich auf die eingetragenen Lebenspartner erweitert.

    Von Nachteil ist allerdings der Umstand, dass diese Lösung zu zwei steuerlich getrennt zu behandelnden Erbfällen führt. Dieser Nachteil verschärft sich, wenn ein solches Testament auch noch eine sogenannte Pflichtteilsstrafklausel enthält, durch die Abkömmlinge davon abgehalten werden sollen, nach dem Tode des erstversterbenden Ehegatten ihren Pflichtteil geltend zu machen. Denn dies beeinträchtigt nach dem Tode des Erstversterbenden die Geltendmachung der Erbschaftsteuerfreibeträge bei der Erbschaftssteuer.

    Es kommt deshalb darauf an, ein beabsichtigtes gemeinschaftliches Testament von Ehegatten auch unter dem Blickwinkel der Erbschaftsteuer zu überlegen, um derartige steuerliche Nachteile zu vermeiden. Voraussetzung ist allerdings eine testamentarische Regelung, die auf ihre wirtschaftliche und familiäre Situation abgestimmt ist.

  3. Hinzu kommen in Fällen mit Auslandsberührung besondere Probleme dadurch, dass die nach deutschem Recht möglichen gemeinschaftlichen Testamente von Ehegatten nicht überall im Ausland anerkannt werden. Zu denken ist hier zum Beispiel an Immobilien im Ausland als Bestandteil des Nachlasses, etwa an das Einfamilienhaus oder an die Eigentumswohnung in einem Ferienort an der spanischen Mittelmeerküste.

Ich nehme mir die Zeit, zusammen mit Ihnen die für Ihren Fall günstigste Gestaltungsmöglichkeit zu finden und sie Ihnen zu erklären.

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