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Erbauseinandersetzung

  1. Mehrere Erben bilden eine Erbengemeinschaft. Der Nachlass gehört den Miterben „zur gesamten Hand", also allen gemeinsam. Im ungeplanten Erbfall, der nicht durch ein wohlüberlegtes Testament des Erblassers gesteuert wurde, handelt es sich bei der Erbengemeinschaft um eine Zufallsgemeinschaft. Ihre Mitglieder wurden in einem solchen ungeplanten Erbfall nicht vom Erblasser ausgesucht.
  2. Nach dem Willen des Gesetzgebers ist die Erbengemeinschaft auf Auseinandersetzung angelegt. Das gemeinschaftliche Eigentum aller Miterben am Nachlass soll in das Eigentum der einzelnen Miterben überführt werden. Dies birgt ein nicht unerhebliches Konfliktpotential.
  3. Bei der Gestaltung von Nachlassfällen sollte deshalb zumindest dann angestrebt werden, Erbengemeinschaften erst gar nicht entstehen zu lassen, wenn wegen der absehbaren personellen Zusammensetzung dieser künftigen Erbengemeinschaft ein besonders hohes Risiko einer Erbstreitigkeit besteht. Zu denken ist dabei zum Beispiel an Familienstrukturen mit nichtehelichen Kindern oder adoptierten Kindern oder Lebensgefährten.

  4. Kommt es nach dem Erbfall in einer Erbengemeinschaft allerdings zum Streit, sollte aus Gründen der Wirtschaftlichkeit immer versucht werden, die Möglichkeit einer gütlichen Streitbeilegung durch Vergleich sorgfältig zu untersuchen und zu verhandeln. Erfahrungsgemäß werden gerichtliche Auseinandersetzungen in Erbfällen von den Beteiligten mit großer Verbissenheit geführt und sind deshalb sehr kostenträchtig.
  5. Hinzu kommt, dass die Gerichte ihre Entscheidung nach rein juristischen Gesichtspunkten treffen, was nicht selten dazu führt, dass die wirtschaftliche Vernunft zurücktritt. Deshalb wird eine in sich zerstrittene Erbengemeinschaft das geerbte Gesamthandsvermögen mindestens nicht nur nicht optimal verwalten und nutzen, sondern wahrscheinlich sogar erheblich verringern.

    Deutlich wird das zuweilen an Grundstücken.

    Leerstehende und baulich in schlechtem Zustand befindliche Gebäude gehören nicht selten einer zerstrittenen Erbengemeinschaft, deren Mitglieder sich nicht auf eine gemeinschaftliche Verwaltung einigen konnten, weil es ihnen mehr auf das „Rechthaben“ ankam, als auf einen wirtschaftlich vernünftigen Interessenausgleich.

Ich werde mit Ihnen zunächst die Möglichkeiten für eine wirtschaftlich und steuerlich vertretbare einvernehmliche Erbauseinandersetzung erörtern. Sollte eine solche Lösung allerdings nicht erreichbar sein, weil zum Beispiel andere Mitglieder der Erbengemeinschaft Ihnen den Streit aufzwingen, werde ich Ihre Interessen auch dann kompetent vertreten.

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